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Beiträge aus der Kategorie ‘Förderprogramme und Initiativen’

Smart Mobile Award für Start-Ups: Startschuss für die Abstimmung auf Facebook ist gefallen


Jetzt geht´s los: Aus den eingereichten mobile-IT-Lösungen von Start-ups hat die Fachjury der Communication World 2012 die Top 5 ausgewählt. Und Facebook-Nutzer können ab sofort ihrem Favoriten per Gefällt-mir-Klick ihre Stimme geben.

Über 20 junge Unternehmen haben sich mit innovativen Apps und Dienstleistungen für den Start-up-Award auf der Communication World 2012 beworben. In das Finale haben es fünf Start-ups geschafft. „Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, denn alle eingereichten Lösungen für den B2B-Bereich sind innovativ und optimal für den Einsatz im professionellen Segment geeignet“, sagt Manfred Salat, Projektleiter IT-Messen & Kongresse, Messe München.

Jetzt ist die Facebook-Gemeinde dran. Unter Communication World auf Facebook werden die Lösungen der Finalisten präsentiert. Per Klick auf „Gefällt-mir“ bzw. „Vote“ entscheidet nun die Community darüber, wer am 9. Oktober 2012 den Start-up-Award aus den Händen des bayerischen Wirtschaftsministers Martin Ziel erhalten wird.

In die Vorauswahl hat es die amagu GmbH geschafft. Die Experten beraten mittelständische sowie große Unternehmen, und sie stellen mit dem amagu-Portal branchenunabhängige Services  für das Management mobiler Endgeräte bereit. Über das Portal können Kunden Smartphones und Tablets einfach und kostensparend verwalten.

VuFrame

Illustration: SKANSKA Öresund

Unter den Finalisten ist auch die Augmented-Reality-Anwendung VuFrame der doPanic GmbH. VuFrame erschließt Bauunternehmern und Architekten die Vorteile des Einsatzes mobiler Geräte. Denn Bauprojekte wie Geschäfts- oder Privathäuser lassen sich damit vor der Realisierung als Modell darstellen und zu Planungs-, Vertriebs- oder Marketingzwecken mobil nutzen. Aufwendig erstellte 3D-Modelle aus Pappe oder Holz werden überflüssig.

VIATAGwindshield

Foto: MotionID technologies

Mit im Rennen ist ferner die MotionID technologies AG mit der VIATAG App als Ergänzung zum Zugangs- und Bezahlsystem Viatag für Autos. Als systemübergreifende Lösung versieht die Viatag App in Kombination mit dem kleinen Funkaufkleber „VIATAGwindshield“ das Auto mit einer berührungslosen Zahlungsfunktion, beispielsweise für Parkhäuser. Verwaltung und Steuerung der Viatag-Services erfolgt dabei komfortabel über die App.

Smingo ist ein App-System des jungen Unternehmens ProAPE GmbH. Durch Anbindung individuell zu erstellender Apps an das modifizierte CMS/PIM-System pimcore können Unternehmen Informationen und Inhalte über ein Webportal in Eigenregie steuern. Durch das integrierte Produktinformationssystem (PIM) werden sämtliche Produkte dargestellt – optional verknüpft mit multimedialen Daten wie Bildern, PDFs oder Videos.

Der fünfte Finalist ist die Testbirds GmbH. Das Unternehmen realisiert den Test von mobilen Apps und Webanwendungen mithilfe der Crowd, um Applikationen fehlerfrei, benutzerfreundlich und damit marktreif zu gestalten. Dazu registrieren sich „echte“ Nutzer auf der Testbirds-Plattform mit Angaben zu ihrem Profil. Im „Schwarm“  lassen sich jederzeit bestimmte Fokusgruppen oder Test-Experten finden. Und während die Tester von Zuhause aus arbeiten, sichert ein Projektmanager die notwendige Qualität.

Noch bis Anfang Oktober 2012 können interessierte Nutzer auf der Facebook-Seite der Communication World ihre Stimme abgeben.

Staatsminister Zeil im Interview – Smart Mobile Award würdigt zur Communication World kreative Mobile IT-Lösungen


Staatsminister Martin Zeil

Staatsminister Martin Zeil

Anlässlich der Initiative des Smart Mobile Awards zur Communication World 2012 hat der Bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie Martin Zeil uns ein Interview gegeben. Hier die Fragen und Antworten im Wortlaut:

Was war der Anlass, den Smart Mobile Award ins Leben zu rufen? Gibt es einen vorangehenden Impuls dazu?

Mit dem ausgelobten Preis führen wir unsere Aktivitäten konsequent weiter, mobile Anwendungen zu unterstützen. Schon bei der gemeinsamen ‚Mobile World Capital’-Bewerbung der Landeshauptstadt München, der Messe München und der Bayerischen Staatsregierung hat sich gezeigt, wie ideal die Standortbedingungen in Bayern für die Entwicklung von mobilen Anwendungen sind. Wir haben mit unserem Bewerbungskonzept ‚Apps und Alps’ eine Aufbruchstimmung seitens Industrie und Wissenschaft wahrgenommen, wie wir sie selten erlebt haben. Das war für mich als Wirtschaftsminister eine schöne Bestätigung unseres Engagements.

Weitergeführt wurden diese Aktivitäten im Rahmen des letzten IT-Gipfels am 6. Dezember 2011 in München. Bayern hat gezeigt, welches Potenzial in der mobilen Gesellschaft für neue Wertschöpfung gerade im Freistaat besteht. Genau hier wollen wir jetzt mit dem Smart Mobile Award aufsetzen. Mit dem Preis in zwei Kategorien wollen wir einerseits die Entwicklung von mobilen Geschäftsmodellen anregen und andererseits das Potenzial des High-Tech- und Wirtschaftsstandortes Bayern als Austauschplattform für die Entwicklung von mobilen Anwendungen würdigen.

Warum gibt es zwei Kategorien – eine für Unternehmen, die bereits im Markt wirken, die andere für innovative Gründer und deren Ideen?

Die Struktur des Wirtschaftsstandorts Bayern zeigt, dass hier ein Mix aus verschiedetensten Firmen vorhanden ist und erfolgreich agiert: von internationalen Technologiekonzernen über mittelständische Unternehmen bis hin zu kreativen Start-Ups auch in den Anwenderbranchen. Die großen Chancen für mobile Geschäftsanwendungen, mit denen unsere Unternehmen durchstarten, liegen einerseits im kreativen Potenzial der mobilen Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), andererseits im notwendigen Zusammenwirken zwischen der IKT- und der Anwenderindustrie. Genau aus diesem Grund haben wir zwei Kategorien ausgelobt. Ich bin davon überzeugt, dass etablierte mobile Lösungen der IKT- und Anwenderindustrie ebenso gewürdigt werden sollten wie die kreativen Start-Ups.

Der Smart Mobile Award ist aus Bayern und für Unternehmen im deutschsprachigen Raum. Welches Signal geht von dem Award und den Partnern hinter der Initiative aus?

Die IKT- und Anwenderindustrie in Deutschland, speziell in Bayern, hat wie kaum ein anderer internationaler Standort Möglichkeiten, sich zu vernetzen. Dieser Austausch ist notwendig, um erfolgreiche mobile Anwendungen nicht nur zu entwickeln, sondern auch in die Erstanwendung zu bringen. Mit dem Smart Mobile Award wollen wir erreichen, dass eine national wie international renommierte Austauschplattform für die Entwicklung von mobilen Anwendungen etabliert wird, die auf einem Querschnittsansatz basiert. Das ist die ‚Communication World’. Bislang fehlt ein Kristallisationspunkt für mobile Anwendungen, an dem sich potenzielle Partner für Geschäftsmodelle aus der IKT- und Anwenderindustrie finden.

Als Bayerischer Wirtschaftsminister will ich gemeinsam mit allen anderen Veranstaltern durch den Award erreichen, dass die Leistungen für mobile Anwendungen in Bayern und Deutschland die notwendige öffentliche Aufmerksamkeit erhalten und das Potenzial die Anerkennung findet, die es verdient.

Welches Potenzial messen Sie dem Smart Mobile Award bei? Was kann die Initiative auslösen, wobei kann sie helfen? Welche Impulse wünschen Sie sich ausgehend von den Beteiligten des Smart Mobile Awards, die sich bereits engagieren, für die Zukunft der Unternehmen der Mobile -IT Branche?

Auszeichnungen sind ein Ansporn zur steten Verbesserung, sie motivieren und setzen kreative Kräfte frei – für die Preisträger, aber auch für ihre Konkurrenten. Mit den Awards wollen wir erreichen, dass einer breiten Öffentlichkeit bewusst wird, wie sehr die mobile Informations- und Kommunikationstechnologie nahezu alle Wirtschaftszweige durchdringt, und das Thema im Mittelstand zur Chefsache wird. Wir können mit den Awards dazu beitragen, Aufklärungsarbeit und Sensibilisierung für Wettbewerbsvorteile durch mobile IKT-Anwendungen zu leisten. Das ist wichtig und richtig.

Für die Zukunft der mobilen IKT-Branche baue ich darauf, dass durch die Awards als bedeutender Impuls die Entwicklung mobiler erfolgreicher Businessanwendungen weiter beflügelt wird und Leuchtturmprojekte entstehen. Dazu zählen Anwendungen in den Bereichen Energie, Finanzen, Automotive, Logistik, Medizin und Medien. Das ist unser Ziel und das wollen wir erreichen.

Neuer “start me up” Gemeinschaftsstand lässt junge Unternehmen auf der Communication World glänzend auftreten


Communication World App Lab

Gute Nachrichten für interessierte Start-ups, die ihren Schwerpunkt in der Mobile IT-Branche oder geschäftliches Interesse daran haben: Auf der Communication World 2012 im Oktober errichten wir den start me up Gemeinschaftsstand mit besonders attraktiven Features für junge Unternehmen.

Da der Markt für mobile Anwendungen in Unternehmen noch relativ jung ist und sich im Aufbau befindet, gibt es verhältnismäßig viele kleine Unternehmen. Mit dem “start me up”Gemeinschaftsstand bieten wir zehn Start-up-Unternehmen die kostengünstige Möglichkeit, sich auf der Communication World 2012 Fachmesse zu präsentieren.

Jetzt für start me up anmelden! (PDF)

Die Beteiligung umfasst eine Reihe attraktiver Leistungen für alle Unternehmen, die frisch in der IT-Branche unterwegs sind. Damit Start-ups mehr Budget für die Entwicklung neuer Ideen, cooler Apps und mobile Lösungen, zum Beispiel zur Optimierung von Geschäftsprozessen, für Marketing oder Vertrieb bleiben, haben wir alle wichtigen Details für einen Messeauftritt zusammengestellt, welche zu einem besonderen Paketpreis angeboten werden.

Communication World start me up MessestandFür den start me up Messeauftritt sind diese Leistungen enthalten:

  • Arbeitsplatz
  • Standbau
  • Stromanschluss und Stromverbrauch
  • Internetzugang und WLAN-Router
  • 1 Ausstellerausweis inklusive Catering-Gutscheine (Essen und Getränke) für beide Veranstaltungstage
  • Kostenfreie Gutscheine für Tagestickets zum Besuch der Messe in unbegrenztem Umfang
  • 1 Parkticket für die Tiefgarage vor Ort im MOC Veranstaltungscenter München
  • Tägliche Standreinigung und allgemeine Bewachung

Für den parallel laufenden Communication World Kongress sind in dem Paket diese weiteren Leistungen enthalten:

Der Clou: Der Beteiligungspreis beträgt 750 Euro – inklusive Gebühren (zuzüglich Mehrwertsteuer).

Weiter zu allen Informationen über den start me up Gemeinschaftsstand (PDF-Download, 159 kb)

Damit alle die gleichen Chancen haben, einen der begehrten Plätze zu erhalten, gibt es einige einfache Spielregeln bei der Bewerbung um eine start me up-Fläche:

  • Junge Unternehmen aus Deutschland mit innovativen Business-Lösungen im Bereich Mobile IT
  • Drei bis fünf Jahre am Markt und an der Grenze zur Rentabilität
  • B2B-Anwendungen oder Anwendungen, die für Unternehmen relevant sind
  • Vorraussetzung sind vorhandene Praxisbeispiele, Beta-Versionen oder fertige Konzeptionen

Das Team der Communication World beantwortet gern Fragen und steht für weitere Infos zur Verfügung.

Zum Anmeldungsformular (PDF-Download, 614 kb)

Microsoft und Nokia rufen den AppCampus ins Leben


Spätestens seit dem Kampf um die Vorherrschaft der Videorecorder-Systeme in den späten 70ern und frühen 80ern wissen wir, dass die verfügbaren Inhalte über Erfolg oder Misserfolg von Medien- und Geräte-Standards entscheiden. Und so wundert es nicht, dass der Aufruhr groß war, als es hieß, Rovio würde seinen neuesten Bestseller “Angry Birds Space” nicht auf Windows Phone portieren. Zwar beeilte man sich inzwischen zu versichern, dass es das Spiel nun doch für Windows Mobile geben würde, aber da war das Kind schon längst in den Brunnen gefallen. Tatsache ist: Allein die Ankündigung, dass es eine beliebte Software nicht für eine bestimmte Plattform geben würde, wird als Malus gesehen.

Da passt es gut, dass Microsoft und Partner Nokia nun in die Offensive gehen wollen. Dazu wurde zusammen mit der Aalto Universität in Helsinki der so genannte AppCampus gegründet. Ausgestattet mit rund 18 Millionen Euro, jeweils die Hälfte vom Softwarekonzern aus Redmond und von Nokia, sollen Gründer und App-Entwickler gefördert werden, um der mobilen Windows-Plattform (aber auch den Nokia-Plattformen Symbian und Series 40) zu den für eine gute Marktpositionierung notwendigen Apps zu verhelfen. Dazu heisst es in der offiziellen Pressemitteilung:

“Within the AppCampus program, mobile entrepreneurs can benefit from comprehensive support, training in mobile technology, design and usability, and funding to create innovative new mobile apps and services. Windows Phone Marketplace and Nokia Store offer local and global business opportunities to program participants via distribution to consumers around the world.”

Solch eine Offensive ist genau das Richtige, um dem noch lahmenden Angebot im Windows Phone Marketplace auf die Sprünge zu helfen. Dem neuesten Vernehmen nach sollen dort momentan rund 70.000 Apps verfügbar sein. Mitbewerber Apple bringt es in seinem AppStore immerhin auf rund 550.000 Programme.

Mittelstandsprogramm 2011 sucht Sponsoren


Lippenbekenntnisse der Politik zum Mittelstand gibt es viele. Doch Taten folgen nur allzu selten. Zu sehr favorisiert das politische Establishment die Großkonzerne. Dabei sind es gerade die kleinen und mittelständischen Unternehmen, die Deutschlands Wirtschaft (auch in Krisenzeiten) am Laufen halten. Sie sind sowohl weltweit, als auch im Inland aktiv, sind Innovationstreiber und sie wirtschaften im Regelfall sehr solide.

Trotzdem, oder gerade deswegen tut auch dem Mittelstand Förderung gut, insbesondere was die neuen Technologien betrifft. Genau da setzt das dieses Jahr in die neunte Runde gehende – und vom CAS-Software-Mitgründer Martin Hubschneider ins Leben gerufene – Mittelstandsprogramm an. Gebraucht werden nun vor allem Sponsoren, die auf Basis einer Win-Win-Situation (siehe Grafik oben) ihre Produkte und Dienstleistungen zur Verfügung stellen.

Dazu ein Zitat aus der Pressemitteilung: “Bereits zum neunten Mal setzt sich das Mittelstandsprogramm fort und ermöglicht interessierten Unternehmen, im DACH-Gebiet neue Geschäftskontakte aufzubauen. Die Idee der Förderinitiative ist einfach: Sponsoren stellen ihr aktuelles Produktportfolio für mittelständische Unternehmen kostenfrei zur Vergabe bereit und interessierte KMU bewerben sich. Jeder Sponsor wählt unter seinen Bewerbern Preisträger aus und übergibt an diese seine ausgeschriebenen Förderpreise. In den vergangenen acht Jahren wurden so Förderpreise im Wert von über 13 Millionen Euro für den Mittelstand bereitgestellt. Für die nächste Runde mit Start am 1. November 2011 können sich Anbieter mit Produkten und Dienstleistungen für den Mittelstand beteiligen. Der renommierte Mittelstandsexperte Prof. Dr. h.c. Lothar Späth unterstützt die Initiative seit der ersten Runde.

Hier noch ein Video, in dem der Initiator des Mittelstandsprogramms Martin Hubschneider erklärt, wie Unternehmen teilnehmen können:

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